Jugenheim in Rheinhessen Weinblatt

Leben zwischen Reben

Jugenheim in Rheinhessen

In einer kleinen Feierstunde wurden am 23. Juli 2015, im Anschluss an die Ratssitzung, die Bürgerinnen und Bürger geehrt, die in den Jahren 2013 bzw. 2014 ihre Anwesen mit einer Renovierungsmaßnahme verschönert haben.

Prämiert wurden

  • Anwesen, bei denen eine komplette Renovierung durchgeführt wurde.
  • Anwesen an denen Teilrenovierungen durchgeführt wurden, z. B. ein neues Hoftor,

der Verputz eines Nebengebäudes, eine Dachsanierung, und

  • Anwesen, die sich in besonderer Weise durch Gestaltungselemente wie

Blumenschmuck präsentieren.

Zum Geltungsbereich wird künftig auch das Baugebiet entlang der Schulstraße sowie der Bahnhofstraße zählen.

Die Hauptpreise erhielten:

Axel Freund, Weinhaus Priester und Anwesen Greß/Freund.

Der Sonderpreis wurde an Familie Biró für die Neuanlage des Vorgartens vergeben.
Sie haben über mehrere Jahre den ehemaligen Jugenheimer Bahnhof in seiner historischen Form renoviert.

Lobende Anerkennung erhielten:

Gundi u. Karlheinz Blees-Wallich

Marina und Jürgen Friedel

Iris Holzlehner und Hans Peter Hartmann

Sabine und Wolfhard Klein

Elsbeth Leisenheimer

Andreas und Gerd Schlotterbeck

Marion und Helmfried Andreas

Samira und Alexander Schick

Bettina und Wolfgang Wildner

Ilse und Franz Steinfurth

 

Ortsbürgermeister Herbert Petri bedankte sich bei Allen die zur Verschönerung des gesamten Ortsbildes einen wichtigen Beitrag geleistet haben.

 

Zusammen mit dem Winzer- und Bauernverein Jugenheim bereitete die Ortsgemeinde ihrem erfolgreichen Jungwinzer Alexander Luff am 27. Juli im Weingut Günther Deublein einen Empfang.
Neben den Ratsmitgliedern und den Winzern waren auch die Vereinsvorsitzenden geladen. Für die musikalische Umrahmung der kleinen Feierstunde sorgten sehr stimmungsvoll die Jugenheimer Musikfreunde 2001.

Alexander Luff war im Bundesentscheid der Jungwinzer nur ganz knapp Zweiter geworden. „Eine super Leistung und eine tolle Werbung für den Weinort Jugenheim“, fand Ortsbürgermeister Herbert Petri und freute sich zusammen mit dem Vorsitzenden des Winzer- und Bauernvereins Günther Deublein dem neuen Jugenheimer Weinbotschafter gratulieren zu dürfen. Günther Deublein erläuterte die Anforderungen des Wettbewerbs und lud dann alle Gäste zu einem Umtrunk ein. In geselliger Runde wurde dann noch kräftig gefeiert.

Der angehende Winzer Alexander Luff aus Jugenheim kam auf den zweiten Platz beim Bundeswettbewerb der Landjugend.

Alexander Luff 

Angehender Winzer aus Jugenheim (Rheinhessen)  erreicht  2.  Platz beim Bundeswettbewerb der Landjugend.

Jugenheim

Schon im neunten Schuljahr war für Alexander Luff (21) klar, dass er einmal in den elterlichen Fassweinbetrieb einsteigen möchte.

„Der Beruf des Winzers ist vielseitig,  abwechslungreich,  kommunikativ und nicht zuletzt spannend.  Denn jedes Jahr bringt anderes Wetter mit sich,  die Natur ist nicht planbar,  und man weiß nie,  welche Weine am Ende entstehen werden“, sagt er, der „jede freie Minute im Familienbetrieb“ verbringt.

 Luff machte sein Fachabitur an der IGS Ingelheim,  dann begann er seine dreijährige Winzerlehre bei Jürgen Hofmann, Appenheim, Dr. Heinz Wehrheim, Birkweiler (Pfalz),  sowie Max Müller I in Volkach (Franken).
 Ab Oktober studiert er in Geisenheim Weinbau und Oenologie.  Kürzlich hat er den Berufswettbewerb der Deutschen Landjugend in der Sparte  „Angehende Winzer“  mit dem bundesweit    2.  Platz von 16 Finalisten abgeschlossen.

Können bewiesen 

 Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmid hat dem erfolgreichen Rheinhessen beim Deutschen Bauerntag in Erfurt die Urkunde und Siegermedaille überreicht. 
 Luff  hatte in Berufspraxis und –theorie umfassend sein Können bewiesen. Neben vielen anderen anspruchsvollen Aufgaben musste er die Sommerbodenbearbeitung erläutern und durchführen  – hier sicherte er sich 20 von 20 Punkten. 
 Er stellte seine Kenntnisse im Schriftverkehr mit Kunden unter Beweis, beantwortete Fragen zur Unfall-Prävention im Betrieb,  erledigte kellerwirtschaftliche Arbeiten unter den wachsamen Augen der Prüfer. 

„Die Aufgaben im Wettbewerb waren sehr vielseitig“, sagt er.  Was ihm aber mindestens genauso wichtig war, war die Tatsache,  dass er Kontakte zu Berufskollegen in ganz Deutschland knüpfen konnte.  „Ich nehme vom Berufswettbewerb die Erinnerung an eine tolle Woche mit, die die Landjugend super organisiert hat und während der ich mir ein Netzwerk mit anderen Jungwinzern aufbauen konnte.“

 Neben dem Wissen,  das während des einwöchigen Bundesentscheids abgeprüft wurde,  kam die Geselligkeit nicht zu kurz.  „Wir waren auf der Erdbeerparty in Monzernheim, haben eine Planwagenfahrt am Roten Hang Nierstein gemacht und nahmen an einem tollen Abendessen teil“,  zählt Luff,  noch ganz begeistert, auf.

 Hilfreich findet er die Termine, an denen er als Zweitplatzierter demnächst teilnimmt und von denen er sich „gute Einblicke in die Politik“ erhofft: eine Besichtigung der Europäischen Zentralbank in Frankfurt, ein Besuch im EUParlament in Brüssel, eine Reise zur Grünen Woche im nächsten Januar. 

 Luff erhielt zudem vom VDP einen ganz besonderen Preis für seinen Sieg:  zwei Karten für den Ball des Weines in Wiesbaden 2016.

 Die Stiftung für Begabtenförderung der Deutschen Landwirtschaft hat ihm ein Stipendium für die Teilnahme an berufsbezogenen Weiterbildungsmaßnahmen zukommen lassen. 

 Doch erst einmal beginnt im Oktober das Studium in Geisenheim im Rheingau. Luff kennt etliche seiner künftigen Kommilitonen bereits. Er möchte gern ein Auslandssemester in seine akademische Ausbildung einbauen und so über den Tellerrand hinausschauen.

 Fußball und Feuerwehr  

„Landwirtschaft  und Weinbau liegen seit Generationen bei uns in der Familie“, erklärt Harald Luff,  Alexanders Vater,  der seit 1988 den Acht-Hektar-Betrieb führt.  

Wenn sein Sohn nicht im Weinberg oder Keller am Werk ist, dann ist er durchaus auch mal bei der Jagd anzutreffen. „Mit 16 Jahren habe ich meinen Jagdschein gemacht“, berichtet Alexander Luff. 

 Der heimatverbundene Winzer spielt in der knapp bemessenen Freizeit gerne Fußball oder unterstützt die örtliche Feuerwehr, bei der er Mitglied ist.

Foto: Stefan Sämmer

In der Zeit vom 30. Juli bis einschließlich 20. August  2015 ist die Gemeindeverwaltung nur donnerstags von 16:00 Uhr bis 19:30 Uhr geöffnet.

Am Montag, 24. August 2015 sind die Öffnungszeiten wie gewohnt.

Es war ein gelungenes Fest, das die Rathausstrolche zu ihrem 5-jährigen Bestehen am 18.07.2015 in dem idyllisch gelegenen Rathaushof feierten.

Kita-Leiterin Frau Cristina Bayer freute sich  neben den Vertretern der Ortsgemeinde Bürgermeister Herbert Petri und den Beigeordneter Karlheinz Degreif, Landrat Claus Schick, Fachreferentin Steffi Kempf von der VG Nieder-Olm sowie den „Lesepaten der Kita“ Udo Roth auch alle ehemaligen Mitarbeiterinnen, insbesondere  die Gründungsleiterin Frau Dorothee Becker, als Gratulanten begrüßen zu dürfen.

Das Kita Team hatte sich viel einfallen lassen, um es den Kindern und den zahlreich erschienenen Eltern und Großeltern nicht langweilig werden zu lassen.
Zwei Hüpfburgen, Spieleangebote im Rathaushof und das geöffnete Spielgelände sorgten für viel Abwechslung. Sicherlich fanden die Höhepunkte aber auf der Bühne statt.

Das Begrüßungslied der Rathausstrolche, die Zumba Kids und ein ideenreicher Zauberer fanden viel Zustimmung bei Alt und Jung.

Der Elternausschuss hatte zudem mit Selbstgebackenem, mit Kaffee und kalten Getränken für eine gute Bewirtung gesorgt.

„Ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm“ fand auch Ortsbürgermeister

Herbert Petri und dankte Allen die sich engagiert und mitgemacht hatten, insbesondere dem Kita-Team.